szmmctag

  • 2012 geschrieben - aktueller denn je ...

    Zuwanderung aus islamischen Ländern verschärft das in 2012 beschriebene Problem. Nötig ist heute eine intensive Betreuung und aufmerksame Begleitung der Flüchtlinge, um den Rückzug in islamische Ghettos und eine spätere Radikalisierung zu verhindern.

    Mittelalter und Moderne ...

    oder die ... die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.

    Nato-Soldaten wurden erschossen, im ganzen Land protestieren wütende Muslime gegen die Verbrennung von Koran-Schriften durch US-Truppen. Die internationalen Truppen rechnen mit einer weiteren Eskalation. Wir bereiten uns auf einen heißen Freitag vor", sagt ein Offizier in Kabul.

    Die aktuellen Ereignisse in Syrien und Irak belegen, dass sich viele Muslime nicht nur kalendarisch, sondern - in einer Art mentaler Modernitätsverweigerung auch lebenswirklich ihrer inneren Uhr folgend, nach dem muslimischen Kalender leben. Diese Menschen befinden sich im Mai des Jahres 2012 offensichtlich im Rabi al-Awwal des Jahres 1433. Man erinnere sich, was im Jahre 1433 nach christlicher Zeitrechnung in Europa so alles geschah; ein Zeitabschnitt, etwa 300 Jahre vor dem Beginn der Aufklärung, in dem sich Katholiken und Hussiten wegen Glaubensfragen bei Hiltersried gegenseitig die Schädel einschlugen.

    Deswegen ist der Versuch des Westens, diesen Weltgegenden Menschen- und insbesondere Frauenrechte, westliche Demokratie und demokratische Diskursfähigkeit auf zu zwingen, höchstwahrscheinlich zum Scheitern verurteilt. Durch Zuwanderung aus diesen Weltgegenden aber importiert Europa nicht nur Menschen, sondern bei einer nicht geringen Zahl auch deren über Generationen geprägten Gefühls-, Verhaltens- und tribalen (Ehrenmord), antidemokratischen Denkmuster sowie Rechtsauffassungen des Mittelalters (Scharia). Es ist fraglich, ob die im Schwinden begriffene reproduktive und zivilisatorische Kraft der autochthonen europäischen Bevölkerung ausreichen wird, die zivilisatorischen Standards des Kontinents aufrecht zu erhalten. Verpflichtende Kindertagesstätten und Ganztagsschulen wären das Mittel der Wahl, Kinder aus tribal prägenden Familien- und Klanstrukturen zu lösen und ihnen die jeweiligen Landessprachen und zivilisatorischen Leistungen ihrer neuen Heimat identitätsstiftend zu vermitteln. Diese Einrichtungen kämen auch Kindern aus einheimischen Unterschichtsfamilien zugute und trügen dazu bei, die Widerstandskraft gegenüber Rassismus und rechtsradikalen Verführungen zu erhöhen.

    Dass eine bessere Betreuung von Kindern und Jugendlichen muslimischer Provenienz sehr nötig ist, belegt eine aktuelle Studie des Innenministeriums, wonach ein Viertel der Muslime zwischen 14 und 32 Jahren, ohne deutschen Pass, nicht bereit ist, sich zu integrieren. Kindertagesstätten und Ganztagsschulen sollten auch in die Lage versetzt werden, einen aufgeklärten Islam zu vermitteln und Zustände wie in Österreich für Deutschland zu vermeiden, oder zu beheben, wo "rund ein Fünftel (21,9 %) der muslimischen Religionslehrer Demokratie und den Islam für unvereinbar hält. 14 % lehnen die österreichische Verfassung ab, 13 % halten die Teilnahme an Wahlen für nicht mit dem Islam vereinbar und 28,4 % sehen einen Widerspruch darin, gleichzeitig Moslem und Europäer zu sein. 18,2 % halten die Todesstrafe beim Abfall vom Islam für gerechtfertigt. 8,5 % haben Verständnis dafür, wenn zur Verbreitung des Islam Gewalt angewandt wird. 32,7 % lehnen die rechtsstaatlichen Prinzipien ab (bei 35,5 % von im Ausland und 21,3 % von im Inland Geborenen)." (Wikipedia) Typisch ist der Reflex linksliberaler Medien auf die beiden vorgestellten Studien. Sofort werden den Verfassern und Interpreten Ausländerfeindlichkeit und Rassismus unterstellt und unter großen Gejammer auf die positiven Aspekte der Untersuchungen verwiesen, wonach etwa zwischen 70 und 80 % der Muslime integrationsbereit seien. Das ist gut und schön, aber diese Studien sollten nicht der Anlass sein, Bevölkerung und politischer Klasse auf die Schultern zu klopfen und für die große Integrationsleistung zu loben, sondern die Studien sollten die Aufmerksamkeit auf vernachlässigte Bereiche des Zusammenlebens zwischen Migranten und Einheimischen richten und Anlass zum gezielten politischen Handeln geben.

    Exzesse "liberalen" Denkens über die der britische Telegraph hier berichtet, sind aber gar nicht dazu angetan, das europäische Menschenbild vorteilhaft erscheinen zu lassen. Überlegungen dieser Art haben in Großbritannien seit einiger Zeit Konjunktur. Hier offenbart sich die gleiche Denkungsart, die Menschen zur Disposition der Klimapolitik stellt und - um den Planeten (!) zu retten, die halbe Menschheit am liebsten ausrotten würde.

    ***

    In der chronisch beleidigten muslimischen Welt ist es Mode geworden, sich als Opfer westlicher Überwältigungsversuche zu stilisieren und den Eindruck zu erwecken, der "friedliche Islam" sei stets das Opfer westlicher Expansionsgelüste gewesen. Besonders beliebt ist zu diesem Zweck der Rückgriff auf die Kreuzzüge des Hochmittelalters, natürlich ohne zu bedenken, dass diese als Reaktion auf plötzlich unduldsam werdende islamische Herrscher erfolgten. So ließ Kalif al-Hakim am 18. Oktober 1009 die Grabeskirche, eines der wichtigsten christlichen Heiligtümer überhaupt, zerstören. Der Kalif (* 985 n.Chr., † 1021 n.Chr) "war seit 996 n.Chr. Herrscher über Jerusalem. Er schränkte die relativ weitreichenden Freiheiten der jüdischen und christlichen Bevölkerung in Jerusalem deutlich ein. Juden und Christen mussten selbst im Badehaus Glöckchen tragen, sichtbare Kreuze wurden ebenso verboten wie Glockenläuten oder Prozessionen. Jüdische und christliche Feiertage durften nicht mehr öffentlich gefeiert werden. Aber auch die Rechte der Frauen (gleich welcher Religion) wurden erheblich eingeschränkt: sie mussten Schleier tragen, erhielten ein nächtliches Ausgangsverbot, durften an Begräbnissfeierlichkeiten nicht mehr teilnehmen. Ab 1015 n.Chr. durften Frauen ohne männliche Begleitung das Haus nicht mehr verlassen. Die Verwaltung in seinem Reich, die bislang von gebildeten Nicht-Muslimen dominiert wurde, schaltete er gleich, in dem er die Nicht-Muslime zum Islam zwang oder alternativ aus den Ämtern entfernte. Ab 1008 n.Chr. wurden unter seiner Herrschaft christliche Kirchen geplündert um die Finanzprobleme seines Reiches zu beheben. Diese Kirchenzerstörungen dauern bis 1018 n.Chr. an. Nach 1033 n.Chr. wurden unter seinem Nachfolger, dem Kalifen al-Zahir, erneut Kirchen zerstört um eine Ringmauer um Jerusalem zu bauen. Ab 1038 n.Chr. wurde die Grabeskirche von byzantinisch-griechischen Architekten wieder aufgebaut bevor sie unter dem Kalifen al-Mustansir 1055 n.Chr. erneut geplündert wurde. Daher ist es um der historischen Wahrheit willen lehrreich, sich auch an diese Zeiten zu erinnern, worin einer der wichtigsten und brutalsten muslimischen Überwältigungsversuche - im Gegensatz zu den Kreuzzügen - noch gar nicht so lange her ist:

    AD 1683 - Die Verbindung von Wien nach Wiener Neustadt war bereits durch die Tataren unterbrochen. Am 11. Juli eroberten die Osmanen nach drei Tagen Belagerung Hainburg und brannten es nieder. 90 Prozent der Bevölkerung wurden ermordet oder verschleppt. Nicht viel anders erging es den Orten Baden, Schwechat, Inzersdorf und der Favorita bei Wien. Sie wurden in den folgenden Tagen eingenommen und zerstört. Die Bevölkerung von Perchtoldsdorf wurde ebenso getötet und der Ort niedergebrannt, wie in Mödling, wo die Bewohner, die in die St. Othmarkirche flüchteten, in der Kirche umgebracht wurden. In Bruck wurde die Vorstadt von den Bewohnern selbst in Brand gesteckt. Nach vorheriger Weigerung einer Übergabe der Stadt, kapitulierten sie ebenso, wie bereits vorher Eisenstadt und Ödenburg. Die Stadt musste Kontributionen leisten, unter anderem 50 Wagen Gerste und Mehl für das Lager vor Wien. Am 14. Juli plünderten und verbrannten die Osmanen das Stift Heiligenkreuz ...

    Damals gelang es dem Haus Habsburg nur unter Anspannung aller Kräfte, zum zweiten Mal die osmanische Invasion Mitteleuropas zu verhindern und erst die mentalen Veränderungen und naturwissenschaftlich-technischen Errungenschaften des bald darauf folgenden Zeitalters der Aufklärung wendeten das Blatt (vorläufig ?) zugunsten des christlich-humanistisch geprägten Abendlands.

  • Grüße aus Tel Aviv

    Tel Aviv


    Kids aus Jaffa

  • Von unterwegs ...

    ... twittere ich hier

  • Nach langer Zeit ....

    ... mal wieder in Deutschland, um zu sehen, was sich hier noch so tut. :wave:

  • Gegen den Strom ...

    ... ist der Titel eines lesenswerten Buches von Egon Flaig.

    Vorwort:

    Wer gegen den Strom

    schwimmt, verlangsamt.

    Ihm bleibt Zeit, Ufer und

    Landschaft zu

    betrachten.

    Wer gegen den Strom

    schwimmt, will Höhe

    gewinnen. Bei starker

    Strömung geht es mit ihm

    langsamer abwärts.

    Wer gegen den Strom

    schwimmt, richtet das Gesicht

    zur Quelle.

    Rhein

  • Mal wieder unterwegs in ...

    ... der Welt.

    Von unterwegs twittere ich hier

  • Viele Grüße aus Madrid....

    P5300874

    Lese hier gerade so einiges über die Schweiz und die EU; Politiker räsonieren über Wirtschaftssanktionen gegen die Schweiz. Ob das schlau ist, betrachtet man die folgenden Zahlen?

    2012 exportierte die EU in die Schweiz Waren im Wert von 144 Milliarden Franken während die Schweiz nur etwa 118 Milliarden in die EU exportierte. Nach Deutschland exportierte die Schweiz 2012 Waren in Wert von ca. 42 Milliarden, die Deutschen exportierten in die Schweiz Waren im Wert von ca. 55 Milliarden. Wer schneidet sich hier mehr ins eigene Fleisch, sollte die EU Handelssperren aufbauen?

    Quelle: hier.

    Mein Tablet ist ein Segen, außerhalb Chinas ist alles erreichbar, was das Internet zu bieten hat.

  • Für zwei Tage zurück ....

    ... in Deutschland.

    Kommenden Montag muss ich schon wieder weg, aber das ist genug Zeit ein paar Kommentare frei zu schalten und Einladungen anzunehmen.

  • Typisches Winterwetter ....

    ... ein Problem für die "Erneuerbaren" Energien.

    In Dongguan ist Blog.de nicht erreichbar, aber wenn ich auf Reisen bin, schaue ich gelegentlich nach, was in Deutschland vorgeht. Heute habe ich mich gefragt, wie es mit der Stromversorgung in Deutschland aussieht. Gut, wenn man die Grafik weiter unten betrachtet. Aber wer garantiert die Energiesicherheit und wer erzeugt Strom über den Bedarf hinaus?

    Und wenn noch 10 x so viele Windräder und Photovoltaikanlagen installiert wären, an diesem Bild würde sich wenig ändern, wenn typisches Winterwetter herrscht. Sonne und Wind machen sich rar im Winter. Aber wer liefert dann? Schauen Sie sich das "graue Gebirge" an, dann wissen Sie es. Dummerweise sieht es im Sommer anders aus, an sonnigen Tagen wird ein großer Teil der konventionellen Kraftwerkskapazität nicht gebraucht, was - über das Jahr gesehen - die Wirtschaftlichkeit der konventionellen Kraftwerke aufhebt. Fazit: bald subventionieren die Deutschen die gesamte Energieerzeugung, von den Gas- über die Kohlekraftwerke bis zu den "Erneuerbaren", alle schreien nach Subventionen.

    chart (3)

    Quelle: Agora Energiewende.

    Hintergrundinformation zur Energieerzeugung durch Sonne und Wind können Sie hier finden.

    Viele Grüße aus dem (derzeit ziemlich unruhigen) Bangkok.

  • My country - my sisters ...

    When they will guard a democratic China?

    Greetings from a trip to Japan. Here I can get blog.de

pst

Xu Xiaolin - IPCC-Autorin:

Pst..! Bitte verratet mich nicht, aber AGW ist Unsinn!

Pic above shot by:

SITA RABBIT

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