... sind recht interessant.
Weltweit liegen bis Ende Oktober 2009 471.254 erkannte Fälle im Zusammenhang mit dem H1N1-Virus vor. Davon in Deutschland bis Ende Oktober 18.326. Todesfälle sind weltweit bis Ende Oktober 4906 gemeldet worden, das entspricht 1,04 % der Erkrankten. In Deutschland wurden bis Ende Oktober 2 Todesfälle gemeldet, entsprechend einem Anteil von 0,0109 %.
In Australien, wo die Grippesaison inzwischen fast vorbei ist, erkrankten bis Ende Oktober 36.991 Menschen, davon starben 186.Das entspricht einem Anteil von 0,50 %.


Australien


Deutschland
Die extrem unterschiedliche Todesrate ist aller Wahrscheinlichkeit in der unterschiedlichen medizinischen Versorgung, sowie dem unterschiedlichen Gesundheits- und Ernährungszustand der Bevölkerung in den verschiedenen Ländern der Erde zu suchen.
Zum Vergleich die "Alte Grippe": "Nach Angaben des Robert Koch-Institutes gab es im Winter 2002/2003 in Deutschland 5 Millionen Infizierte und 16.000 bis 20.000 Todesfälle, die auf eine Influenza zurückzuführen waren – die Zahl ist in der Regel höher als die Zahl der Verkehrstoten." Der prozentuale Anteil der Todesfälle liegt zwischen 0,32 und 0,40 %.
Die Zahl der Hitzetoten liegt derzeit bei etwa 5.000. Die wie üblich allwissenden "Experten" glauben, dass sich die Zahl der Hitzetoten aufgrund der Erderwärmung bis zum Jahre 2085 auf etwa 18.000/Jahr erhöhen wird. Wie bei der "Alten" Grippe wird es vor allen Dingen alte und durch Vorerkrankungen geschwächte Menschen treffen. Sollten, wie die "Experten" glauben, bis 2085 die Winter milder und die Sommer heißer werden, wird es im Sommer wahrscheinlich mehr Hitzetote und im Winter weniger Kältetote geben. Etwas frivol gefragt: Ein Nullsummenspiel?
quellen: wolfram-alpha; prcenter; tagesschau